Ankunft im Gewusel

Nach gut 12 Stunden Flug mit einer Zwischenlandung in Abu Dhabi, UAE, dem Land der „Verschleierten“, sind wir am Abend in Indochina angekommen.

Saigon. Es ist alles wie von Freunden beschrieben, in Reiseführern und in Blogs gelesen: Das Klima ist zunächst heftig, (hohe Luftfeutigkeit bei 28 C), alle sind freundlich und hilfsbereit und überall pulsiert das Leben. Mit einem öffentlichen Bus ging es klimatisiert in die Innenstadt. Für umgerechnet 80 Cent pro Person bekommen wir eine 40 Minuten Busfahrt in einem modernen Bus, ein hilfsbereiter Schaffner merkt sich den Austiegspunkt jedes Fahrgasts und WLAN gibt es auch noch! Unglaublich. Dank GPS finden wir auch die in einer Hintergasse gelegene Unterkunft gut (Saigon Inn Hotel).

Durch die Zeitverschiebung von 5 Stunden sind wir noch nicht müde und so stürzen wir uns noch in den Trubel eines späten Sonntagabends in Saigon. Wir drehen eine Runde durch die umliegenden Straßen. Tausende Mopeds schieben sich vorbei an unzähligen Läden, Restaurants und Straßenverkäufern. Bald trinken wir etwas Kühles, sitzen auf Ministühlen und bestaunen das „Gewusel“. Unglaublich. Einige Touristen und vor allem junge Vietnamesen sind unterwegs, in den Sportsbars gibt es die englische Fussball Liga und vor uns dreht ein Straßenverkäufer gerade einen getrockneten Tintenfisch durch eine Walze und zerrupft ihn zu kleinen Fasern (?), die dann im schwimmenden Fett gebraten werden, und das alles auf einem Stand auf dem Moped.

Nachts in Saigon

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